Repost: Farbenfrohe Welten

Nicht nur Grün
In ihrem Artikel für das Scientific American Magazine spekuliert Nancy Y. Kiang über die Farben von Pflanzen auf fremden Welten. Der Text wurde in der April Ausgabe des Jahres 2008 als ‚cover article‘ veröffentlicht.

Die Vegetation einer fremden Welt muss nicht grün sein

Die Vegetation einer fremden Welt muss nicht grün sein

Farbenfrohe Welten
Leider steckt der Artikel hinter einer Paywall, aber eine Slideshow mit den Illustrationen ist noch frei zugänglich. Die Unsitte, die Namen der Künstler nicht zu nennen war wohl auch im Jahr 2008 weit verbreitet.

Ralf Schoofs SPACE ART Buch, Kapitel "Pangaia", Seite 20-21

Das erste Leben auf der Ur-Erde könnte purpurfarben gewesen sein

 

Vor 15 Jahren: Planetarium Stuttgart 2003

71. Ausstellung der Reihe Kosmische Malerei
Meine zweite und auch letzte Ausstellung im Planetarium Stuttgart liegt schon fünfzehn Jahre zurück. Leider gibt es für Illustratoren, Diplom-Designer und Künstler in den öffentlichen Groß-Planetarien kaum noch Ausstellungsmöglichkeiten. Wenige Gebrauchsgrafiker konnten in den letzten 15 Jahren ihre Werke im öffentliche Raum präsentieren, die Möglichkeiten verschlechtern sich von Jahr zu Jahr.

Am Strand

Im Spektralsaal des Planetarium Stuttgart

Am Strand
Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 60 mal 90 cm, 2002, Besitz Planetarium Stuttgart.

 

Schnappschuß

Arbeiten im Foyer I
Gelungener, da unvorteilhafter Schnappschuß!

Aussteller mit Zopf

Aussteller mit Zopf

Arbeiten im Foyer II
Vergrößerung: ein Aussteller mit Zopf.

 

Die geheimnisvolle Fotografin

Die geheimnisvolle Fotografin

Spiegelung I
In der Vergrößerung sieht man eine geheimnisvolle Fotografin.

Die geheimnisvolle Fotografin

Die geheimnisvolle Frau

Spiegelung II
Auch in diesem Foto sieht man in der Vergrößerung eine geheimnisvolle Frau. Wer ist sie?

 

Das Titelbild des Info-Flyers zur Ausstellung.

Das Titelbild des Info-Flyers zur Ausstellung

Quelle und Herausgeber
Das Titelbild des Info-Flyers zur meiner Ausstellung im Jahr 2003.
Quelle und Herausgeber: Carl-Zeiss-Planetarium der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Kennen Sie J. Allen St.John? (1872-1957)

Frank Frazetta hatte ein Vorbild: J. Allen St.John

Drüben in seinem Blog hat Christoph Roos wieder einen interessanten Künstler ausgegraben.
J. Allen St. John war der Leib- und Magen-Illustrator von Edgar Rice Burroughs (Tarzan, John Carter) und das Vorbild von Frank Frazetta.

Cave Girl

Cave Girl

Ein Bildband mit seinen Arbeiten erschien 2009 bei Vanguard Productions und wird heute über Amazon angeboten (hier und hier), falls es überhaupt lieferbar ist.
Parka hat in seinem Blog eine kurze Buchvorstellung veröffentlicht.

J. Allen St. John in der englischen Wikipedia.

Eintrag im Wiki von Pulpartists.com.

Ein sehr ausführlicher Artikel in der Official Edgar Rice Burroughs Tribute Site über J. Allen St.John.

Titelbilder gemalt von J. Allen St.John

Titelbilder gemalt von J. Allen St.John

 

Kennen Sie Virgil Finlay? (1914-1971)

Wieder hat mich ein Blogpost von Christoph Roos mich auf einen wahren Meister der Illustration aufmerksam gemacht.

Der U.S.-Amerikaner Virgil Warden Finlay war ein echter Könner! Seine zum Teil surrealen Zeichnungen in Schwarz-Weiß finden sich hauptsächlich in Science-Fiction- und Fantasy-Magazinen der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Stil entspricht dem Geschmack seiner Zeit, wirkt heute aber kühl und eingefroren. Dabei bestehen seine Zeichnungen fast nur aus Punkten und Linien. Trotzdem strahlen sie eine Intensität aus, der ich mich nur schwer entziehen kann.

Den Eintrag über Virgil Finlay in der deutschen Wikipedia kann man vergessen. Deshalb, mal wieder, der Hinweis auf die englischsprachige Ausgabe. Allerdings ist der Text von Jim Vadeboncoeur ausfürlicher! Aber schließlich betreibt er auch eine Website, die sich der Biografien von Illustratoren widmet.

1956 erschien das von Virgil Finlay illustrierte Buch „The Complete Book of Space Travel“. Diese Arbeiten gehen schon in Richung Space Art.

1963 sollte er J.R.R. Tolkiens „Der Hobbit“ illustieren. Zu diesem Zweck fertigte er eine Zeichnung an, die Tolkien vorgelegt wurde. Sehr interessant finde ich Tolkiens Meinung! Hier der Link zum Artikel in der ardapedia.

Auch auf Tumbr gibt es eine Fan-Seite, aber in der „Internet Speculative Fiction Database“ findet man eine umfangreiche Liste seiner Veröffentlichungen.

Virgil Finlay starb 1971 an Krebs.