Repost: Kennen Sie Eyke Volkmer?

Titelbild von Eyke Volmer

Titelbild von Eyke Volmer

„So sieht es im Weltraum aber nicht aus“
Eyke Volkmer hat bis 1972 die Titelbilder für die Reihen Goldmanns Zukunftsromane und Goldmanns Weltraum Taschenbücher gemalt. „So sieht es im Weltraum aber nicht aus“ ist ein Kommentar des bekannte Verlegers Wilhelm Goldmann zu den Titelbildern des Illustrators Eyke Volkmer. Wenn es um meine Space Art Bilder geht, bekomme ich das oft zu hören. Fernsehserien und Spielfilme wie etwa Star Trek und Star Wars verwöhnen den Betrachter. Und wir Illustratoren und Grafiker, die wir den Weltraum auf eine andere Weise zeigen, haben es schwer gegen den Mainstream anzukämpfen.

John Wyndham: Kolonie im Meer

John Wyndham: Kolonie im Meer, Titelbild von Eyke Volkmer

Dem freischaffenden Bühnenbildner, Kurator und Künstler Tommi Brem ist es zu verdanken, das man Eyke Volkmers Werkschau online ansehen und einen Katalog bei Blurb bestellt werden kann. Und die komplette Ausstellung kann man sogar ausleihen!

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

UPDATE 22.08.2015:
Auf Houdini Nation, einem älteren Projekt von Tommi Brem, findet sich ein Interview mit Eyke Volkmer aus dem Jahre 2007. Zitat:

„Volkmer explains the decision of Wilhelm Goldmann to have the covers designed in this particular fashion, he explains how book covers were done in that time and he tells us a little about how the publisher Wilhelm Goldmann was a person.“

Das Interview kann man in Englisch und in Deutsch herunterladen und liegt als siebenseitiges, nur 800 Kbyte kleines Pdf vor.

 

Vor 15 Jahren: Planetarium Stuttgart 2003

71. Ausstellung der Reihe Kosmische Malerei
Meine zweite und auch letzte Ausstellung im Planetarium Stuttgart liegt schon fünfzehn Jahre zurück. Leider gibt es für Illustratoren, Diplom-Designer und Künstler in den öffentlichen Groß-Planetarien kaum noch Ausstellungsmöglichkeiten. Wenige Gebrauchsgrafiker konnten in den letzten 15 Jahren ihre Werke im öffentliche Raum präsentieren, die Möglichkeiten verschlechtern sich von Jahr zu Jahr.

Am Strand

Im Spektralsaal des Planetarium Stuttgart

Am Strand
Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 60 mal 90 cm, 2002, Besitz Planetarium Stuttgart.

 

Schnappschuß

Arbeiten im Foyer I
Gelungener, da unvorteilhafter Schnappschuß!

Aussteller mit Zopf

Aussteller mit Zopf

Arbeiten im Foyer II
Vergrößerung: ein Aussteller mit Zopf.

 

Die geheimnisvolle Fotografin

Die geheimnisvolle Fotografin

Spiegelung I
In der Vergrößerung sieht man eine geheimnisvolle Fotografin.

Die geheimnisvolle Fotografin

Die geheimnisvolle Frau

Spiegelung II
Auch in diesem Foto sieht man in der Vergrößerung eine geheimnisvolle Frau. Wer ist sie?

 

Das Titelbild des Info-Flyers zur Ausstellung.

Das Titelbild des Info-Flyers zur Ausstellung

Quelle und Herausgeber
Das Titelbild des Info-Flyers zur meiner Ausstellung im Jahr 2003.
Quelle und Herausgeber: Carl-Zeiss-Planetarium der Landeshauptstadt Stuttgart

 

Das Einhorn ist verschwunden

Halbes Einhorn

Tatsächlich, ein halbes Einhorn! Aber ohne Regenbogen.

Halbes Einhorn
Für eine Ausstellung hatte ich 2017 zwei Landschaftsbilder in Acryl auf Leinwand gemalt. Naja, eigentlich ist es Baumwollgewebe. Dieses Bild trug damals den Titel ‚Halbes Einhorn‘.
Acryl auf Baumwollgewebe, 90 x 90 cm, 2017.

 

Still ist der See

Still ist der See

Das halbe Einhorn ist verschwunden
Und ich habe etwas daran geändert. Der Wald und seine unsichtbaren Bewohner sind jetzt allein. Das Einhorn ist verschwunden! Die Alten sterben und die Jungen werden alt.
Acryl auf Baumwollgewebe, 90 x 90 cm, 2017-2018.

 

Something completely different: Industriewüste

And now something completely different!

Die Industriewüste

Mordor?

Die Industriewüste
Wir Menschen, vor allem unsere Eliten, haben unsere Erde verändert und beuten sie aus. Gewinnmaximierung ist das Ziel. Anstatt immer mehr Industriewüsten zu produzieren, sollten wir lieber neue Kulturlandschaften gestalten.
Acryl auf Leinwand, 90 x 90 cm, 2017.

Einer der beiden Gründe, warum ich keine Zeit habe um an dem Bildmotiv ‚Wolkenreise‘ zu arbeiten, ist u.a. dieses Bild hier. Bis zum 25. Juli habe ich noch daran gearbeitet. Ich muss Fotoabzüge davon bis spätestens 31. Juli beim Ausstellungsmacher einreichen, sonst komme ich nicht einmal in die Auswahl zur Ausstellung! Hoffentlich kommen die Fotos noch rechtzeitig.

 

Von wegen Mordor!

Von wegen Mordor!

Ausschnitt ‚Die Industriewüste‘