MASCOT ist gelandet

Viel Geröll, viele Steine, kein Staub
Am 3. Oktober 2018 ist die kleine Landeeinheit MASCOT auf dem Asteroiden (162173) Ryugu gelandet. Sie wurde aus nur 51 Metern Höhe von der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 abgekoppelt.
Der Kleinplanet (162173) Ryugu ist für die beteiligten Forscher besonders interessant, weil er aus sehr altem Gestein besteht, das sich seit über 4 Mrd. Jahre kaum verändert haben soll. Am 12. Oktober hat das DLR erste Ergebnisse von MASCOT veröffentlicht.

Mit Mascot durchs All

Meine Name ‚Ralf Schoofs‘ fliegt mit dem Asteroidenlander Mascot ins All

DLR Kalender, SpaceBot Cup und PR
Als netten PR-Gag hat der Lander eine briefmarkengroße Laser-Folie an Bord, auf dem die Namen der Leute verewigt sein werden, die sich bis zum 15. Juli 2014 auf einer Webseite haben registrieren lassen.
Hinter diesem PR-Gag steht die CD Werbeagentur GmbH, die auch schon den SpaceBot Cup 2013 für die DLR organisiert hat. Der nächste SpaceBot Cup findet 2015 statt!

 

Dr. Bülow und der Retro-Futurismus

Banner der Webseite retro-futurismus.de

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Zukunftsträume von Gestern
Es ist die Zeit der 50er und 60er Jahre. Künstler wie Kurt Radtke und Oswald Voh sehen die Zukunft positiv! Zitat von retro-futurismus.de:

Die hier gezeigten Abbildungen zeigen uns eine leuchtende Zukunft der Menschheit in einem technologischen Paradies auf der Erde und im Weltraum. Die Völker lebten friedlich zusammen, der Nahrungsbedarf der Menschheit wurde aus dem Meer gedeckt – und der Energiebedarf durch eine Atomkraft, die noch keine Probleme kannte.

 

radtke_energieinsel_farmfabrik

Kurt Radtke: Energieinsel und Farmfabrik

10 deutschsprachige Space-Art Künstler des 20. Jahrunderts werden auf retro-futurismus.de vorgestellt, darunter Klaus Bürgle und Erik Theodor Lässig.
Die Webseite wird von Ralf Bülow und Michael Peters betrieben, wobei Peters für die technische Umsetzung verantwortlich ist. Dr. Bülow, der die Inhalte kurratiert, konnte ich im Jahr 2013 für ein E-Mail Interview gewinnen.
Zitat von retro-futurismus.de:

Diese Website soll dazu beitragen, das in Vergessenheit geratene Werk dieser Künstler wiederzuentdecken. Auch wenn wir heute mit kritischerem Blick auf ihre kühnen Technik- und Zukunftsvisionen blicken, zieht uns die Kraft dieser Bilder noch immer in ihren Bann.

 

Raumstation von Oswald Voh

Raumstation von Oswald Voh

 

Ralf Schoofs fliegt ins All

Hier kann man seinen Namen zum Asteroiden Bennu schicken
Im September 2016 startet die NASA Mission OSIRIS-REx zum Asteroiden (101955) Bennu. Dort wird die Sonde im Oktober 2018 ankommen und den knapp 500m kleinen Apollo-Asteroiden 400 Tage lang untersuchen. Geplant ist auch Material vom Asteroiden Bennu aufzunehmen und zur Erde zu bringen, wie auf der Missions-Webseite der Universität von Arizona nachzulesen ist

OSIRIS-REx
Messages to Bennu!

Und wie bei dem Asteroiden Lander Mascot kann man seinen Namen mit auf die Reise schicken! Die Planetary Society hat dafür eine Webseite eingerichtet. Nach der Eingabe des Namens, des Herkunftslandes und der E-Mail Adresse (!) kann man sich eine PDF-Datei herunterladen.
Der Haken bei der Sache ist das schon angewählte Häkchen bei „Yes, send me the latest news and updates for The Planetary Society„. Aber darüber wundere ich mich nicht. Eine NGO mit mehr als 100.000 zahlenden Mitgliedern aus über 100 Ländern möchte halt seinen Newsletter verbreiten. 😉

planetary.org lässt Deinen Namen ins All fliegen!

planetary.org lässt Ralf Schoofs ins All fliegen!

 

Mein Name fliegt ins All

Hier kann man seinen Namen auf einen Asteroiden schicken
Als regelmäßiger Leser von astronews.com bin ich am 8. Juli auf den Artikel ‚Hüpfender Asteroidenlander nimmt Namen mit‘ aufmerksam geworden:
Der Asteroidenlander Mascot wird mit Hayabusa 2 zum Kleinplaneten (162173) 1999 JU3 fliegen. Dieser Asteroid ist für die beteiligten Forscher besonders interessant, weil er aus sehr altem Gestein besteht, das sich seit über 4 Mrd. Jahre kaum verändert hat!
2018 soll Mobile Asteroid Surface Scout auf (162173) 1999 JU3 landen und seine Messinstrumente einsetzen. Als netten PR-Gag wird der Lander eine briefmarkengroße Laser-Folie mitnehmen, auf dem die Namen der Leute verewigt sein werden, die sich bis zum 15. Juli auf dieser Webseite registrieren lassen. Ich habe das mal getan und folgendes Pdf (hier nur als JPEG) per E-Mail zugeschickt bekommen:

Mit Mascot durchs All

Meine Name ‚Ralf Schoofs‘ fliegt mit dem Asteroidenlander Mascot ins All

DLR Kalender, SpaceBot Cup und PR
Hinter diesem PR-Gag steht die CD Werbeagentur GmbH, die auch schon den SpaceBot Cup 2013 für die DLR organisiert hat. Der nächste SpaceBot Cup findet 2015 statt!