Teleskop aus dem 3D Drucker

Ultrascope
Ich muß gestehen, ich habe gejubelt, als ich diese Nachricht über das Ultrascope zum selber bauen auf heise online entdeckt habe. Aber der Jubel verflog sehr schnell, als ich auf der Webseite der Open Space Agency erfahren musste, das dieses Projekt von Microsoft unterstützt wird und man ein Windows Betriebssystem benötigt. Und ein Smartphone, für das Nokia (oder was davon noch übrig ist) auch schon Werbung macht. Tja, schade, aber an diesem Ultrascope ist nun wirklich gar nichts ‘ultra’ :-(

Das 'Ultrascope' zum selber bauen. Quelle: nokia

Das ‘Ultrascope’ zum selber bauen. Quelle: nokia

Das Teleskop aus dem 3D Drucker
Der Plan, einen Bausatz für ein Newton Teleskop inklusive 20 Zoll großem Spiegel, alt-azimutaler Montierung, einem Smartphone mit hochauslösender Kamera und auch noch einem Arduino zur Steuerung der Montierung, wird man bestimmt bald fallen lassen, ich bin da leider sehr pessimistisch.

Mein Dobson
Da bleibe ich lieber bei meinem unverwüstlichen, zusammen mit Georg Dittié selbst gebautem Dobson!

Mein selbstgebauter Dobson am 8. Juni 2004

Mein selbstgebauter Dobson am 8. Juni 2004

 

Space Art Bild des Monats Oktober 2014 – Pulsar Planet

OKTOBER 2014

Pulsar PSR B1257+12 und sein Planet A

Pulsar PSR B1257+12 und sein Planet A (b)

Pulsar Planet
Nur 1000 Lichtjahre von der Erde entfehrnt, befindet sich im Sternbild Jungfrau der Pulsar PSR B1257+12. Er wird von drei Planeten umkreist und eine dieser Welten habe ich hier dargestellt.
Im sichtbaren Licht ist der Pulsar recht leuchtschwach, seine scheinbare Helligkeit liegt, vom Planeten A (b) aus gesehen, bei ca. -8 mag. In den anderen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums strahlt ein Pulsar aber wesentlich heller. In meinem Space Art Bild hat Planet PSR B1257+12 A (b) ein starkes Magnetfeld, daß mit der intensiven Strahlung des Pulsars interagiert.
Die Sterne in diesem Space Art Bild werde ich noch überarbeiten!
Digital, gimp 2.8, Apophysis, 7500 px mal 10000 px, 2014.

 

Ralf Schoofs fliegt ins All

Hier kann man seinen Namen zum Asteroiden Bennu schicken
Im September 2016 startet die NASA Mission OSIRIS-REx zum Asteroiden (101955) Bennu. Dort wird die Sonde im Oktober 2018 ankommen und den knapp 500m kleinen Apollo-Asteroiden 400 Tage lang untersuchen. Geplant ist auch Material vom Asteroiden Bennu aufzunehmen und zur Erde zu bringen, wie auf der Missions-Webseite der Universität von Arizona nachzulesen ist

OSIRIS-REx
Messages to Bennu!

Und wie bei dem Asteroiden Lander Mascot kann man seinen Namen mit auf die Reise schicken! Die Planetary Society hat dafür eine Webseite eingerichtet. Nach der Eingabe des Namens, des Herkunftslandes und der E-Mail Adresse (!) kann man sich eine PDF-Datei herunterladen.
Der Haken bei der Sache ist das schon angewählte Häkchen bei “Yes, send me the latest news and updates for The Planetary Society“. Aber darüber wundere ich mich nicht. Eine NGO mit mehr als 100.000 zahlenden Mitgliedern aus über 100 Ländern möchte halt seinen Newsletter verbreiten. ;-)

planetary.org lässt Deinen Namen ins All fliegen!

planetary.org lässt Ralf Schoofs ins All fliegen!