Frühwerk: Raumschiff Nr. 8

Frühwerk: Raumschiff 8

Frühwerk: Raumschiff 8

Jugendsünden: Raumschiff Nummer 8
Ein Raumfahrzeug fliegt durch den Weltraum. Aus der Hülle des Raumschiffs entweichen gasförmige Substanzen. Das Bild entstand im Sommer 1981.
Mischtechnik auf Papier, 30 cm x 40 cm, 1981.

 

Science Fiction ist Gegenwartsliteratur

Aufgabe der Science Fiction ist es nicht das Auto vorherzusagen, sondern den Verkehrsstau
Im Blog Lichtecho habe ich dieses Video entdeckt. Ich kann den dort gemachte Aussagen nur zustimmen! Es dauert nicht einmal 7 Minuten und wurde am 6. Juli 2012 auf den youtube Kanal des regionalen Fernsehsenders KW-TV Wildau veröffentlicht. Welche Perlen werden wir noch auf solchen Sendern finden?

Die angebliche Gegenwartsliteratur ist Vergangenheitsliteratur
Buchhändler und Lektor Hannes Riffel bringt dieses Zitat von Wolfgang Jeschke. Aber schauen Sie sich den Bericht und das Interview aus dem Jahr 2012 selbst an. Ich finde, es ist immer noch aktuell:

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

Wolkenreise: Luftschiffe fahren, sie fliegen nicht

concept art für die Wolkenreise

Ideenskizze Nr. 7 für meine Luftschiffe

Wolkenreise: die Luftschiffe materialisieren sich
Die ersten sechs Ideenskizzen (concept art) für die Luftschiffe meines Bildes Wolkenreise hatte ich gleich wieder gelöscht. Denn sie sahen aus wie eine Kreuzung einer Boeing 747 und eines Zeppelin aus dem ersten Weltkrieg.
Diese hier ähneln zwar in der Seitenansicht immer noch einem Flugzeug, aber aufbauend auf Skizze Nummer 7, werde ich meine Luftahrzeuge für die Wolkenreise entwickeln. Die Luftschiffe materialisieren sich!
Digital, gimp 2.8, 800 x 600px, 2017.

 

Kennen Sie Virgil Finlay? (1914-1971)

Wieder hat mich ein Blogpost von Christoph Roos mich auf einen wahren Meister der Illustration aufmerksam gemacht.

Der U.S.-Amerikaner Virgil Warden Finlay war ein echter Könner! Seine zum Teil surrealen Zeichnungen in Schwarz-Weiß finden sich hauptsächlich in Science-Fiction- und Fantasy-Magazinen der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Stil entspricht dem Geschmack seiner Zeit, wirkt heute aber kühl und eingefroren. Dabei bestehen seine Zeichnungen fast nur aus Punkten und Linien. Trotzdem strahlen sie eine Intensität aus, der ich mich nur schwer entziehen kann.

Den Eintrag über Virgil Finlay in der deutschen Wikipedia kann man vergessen. Deshalb, mal wieder, der Hinweis auf die englischsprachige Ausgabe. Allerdings ist der Text von Jim Vadeboncoeur ausfürlicher! Aber schließlich betreibt er auch eine Website, die sich der Biografien von Illustratoren widmet.

1956 erschien das von Virgil Finlay illustrierte Buch „The Complete Book of Space Travel“. Diese Arbeiten gehen schon in Richung Space Art.

1963 sollte er J.R.R. Tolkiens „Der Hobbit“ illustieren. Zu diesem Zweck fertigte er eine Zeichnung an, die Tolkien vorgelegt wurde. Sehr interessant finde ich Tolkiens Meinung! Hier der Link zum Artikel in der ardapedia.

Auch auf Tumbr gibt es eine Fan-Seite, aber in der „Internet Speculative Fiction Database“ findet man eine umfangreiche Liste seiner Veröffentlichungen.

Virgil Finlay starb 1971 an Krebs.